Archiv der Kategorie: Vegetarisch

Food on Fire: Gazpacho-Shots mit Gin

Mach deine Gäste betrunken! So oder so ähnlich könnte der Untertitel dieses Rezepts lauten.

Wie so oft stand am Anfang eine verrückte Idee. Ich wollte Gazpacho flambieren. Einfach für den optischen Effekt. Schließlich ist Gazpacho manchmal ganz schön feurig gewürzt. Außerdem macht es richtig was her, seinen Gästen ein brennendes Glas zu servieren oder?

Gazpacho_Shot_flambiert

Ich fühle mich bei Flambiertem immer etwas an meine Kindheit erinnert, wenn die Erwachsenen im Restaurant Sambuca bestellt haben. Damals war es mir völlig unverständlich, wie man etwas trinken konnte, was brennt. Aber die Kaffeebohnen fand ich cool. Diese Faszination hat sich irgendwie bis heute gehalten.
Sambuca mag ich zwar immer noch nicht, dafür aber Gin. Denn Gin macht Sinn, auch in Gazpacho. weiterlesen


Misopaste, Tahini und Tofu Tofu Tofu!

Erinnert ihr euch an das Rezept, bei dem ich den Tofu vergessen habe?

Nun, das Rezept für diesen leckeren knusprigen Sesam-Tofu reiche ich jetzt nach!
Der Salat ist ganz klar asiatisch inspiriert, eine Richtung, die ich momentan sehr gerne mag. Die frischen knackigen Zutaten sind einfach genau das Richtige im Sommer.

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Dass ich mal so verrückt nach Tofu werden könnte, hätte ich nie gedacht.
Das gleiche gilt für asiatische Küche. Letztere habe ich lange boykottiert, zu langweilig, zu viel Einheitsmatsch, zu viel Reispampe.
Kurz: zu viele schlechte Erfahrung dank eingedeutschter Asia-Restaurants.

Wieder hinterm Ofen hervorgelockt hat mich die vietnamesische Küche, die viel mit frischen knackigem Gemüse, frischen Kräutern und gehackten Nüssen arbeitet. So wurde der Boykott langsam aufgehoben und Sojasauce, Misopaste, Kokosmilch und Fischsauce haben langsam den Weg zurück in meine Küche gefunden. weiterlesen


Johannisbeerchutney mit Rosenduft

Wird am Wochenende bei euch gegrillt?

Ich muss ja sagen, dass ich Grillen eigentlich total super und irgendwie romantisch finde. Draußen essen, Feuer, Sonnenuntergang.

Die Realität beschert mir leider nur einen Elektrogrill, der geschmacklich wirklich nicht mit dem mithalten kann, was sich auf dem Grill-Markt da draußen so tummelt. Da gibt es ja wirklich die wildesten Geräte. Aber da in meinem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis eigentlich fast gar nicht gegrillt wird, kenne ich niemanden, der so ein tolles Gerät sein eigen nennen darf.

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Trotzdem spinne ich in meinem Kopf gerne die leckersten Grillmenüs zusammen. Ganz nach dem Motto „was wäre wenn…“.
Und spätestens beim nächsten Besuch bei Freunden mit ordentlichem Grill kann ich dann loslegen und meine kühnsten Grillträume Realität werden lassen.

Bis dahin schmeckt dieses Johannisbeerchutney aber auch hervorragend zu gebratenem Fleisch, auf einem Sandwich oder zu Käse!

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Typisch österreichisch: Marillenknödel – im Buchweizenteig!

Weiter geht’s mit österreichischen Spezialitäten, für die mein Herz höher schlägt.
Wir befinden uns immer noch im Genre der Mehlspeisen. Nach meinem Favoriten, dem Kaiserschmarrn, hab ich heute das nächste österreichische Rezept für euch, das von mir das Prädikat: perfekt! bekommt: Marillenknödel.

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Mit ihrem süßen Topfenteig und den knusprigen Butterbröseln führen sie meine Hitlist der österreichischen Mehlspeisen-Favoriten knapp hinter dem Kaiserschmarrn an.

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Pastinaken-Aprikosen-Suppe mit Vanilleöl, Pfifferlingen und kandierten Fenchelsamen

Was für Aromen! Was für ein Zusammenspiel!
Süßliche Pastinaken zusammen mit herbem Estragon und Vanille-Mandel-Öl. Kräftiger knuspriger Fenchel, und ein Hauch von Säure durch die Aprikosen.

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Samtig – knusprig, süß – säuerlich, herb – sanft. Diese Suppe lebt durch Kontraste und fügt sich gerade wegen dieser scheinbaren Gegensätze perfekt zusammen.
Aprikose und Pfifferlinge gehört zu den Kombinationen, denen man im ersten Moment nichts zutraut –  verständlicherweise.

Aber genau das ist es, was ich am Kochen so mag. Kombinieren, wo anscheinend nichts zusammenpasst und dabei ganz neue Geschmacksrichtungen entdecken.

Ich kann nur sagen: probiert es aus!

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