Ab jetzt Herbst: Kürbis-Quinoa-Waffeln

Jetzt wird’s aber Zeit! Mein erster richtiger Herbst-Post dieses Jahr. Ab jetzt geht’s rund mit Kürbissen, Äpfeln, Pilzen, Wurzeln, Maronen und allerlei Gewürzen. Ich erzähl euch jetzt nicht schon wieder, wie sehr ich diese Jahreszeit liebe, oder?

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Um chronologisch mal ganz korrekt zu  sein, starten wir auch mit einem Frühstück. Einem ziemlich gesunden noch dazu. Das müsst ihr mir verzeihen, denn Berlin hat mich mit seinem Angebot an veganen Köstlichkeiten, ayurvedischen Wohlfühlgerichten und Rohkost-Leckereien mal wieder so beeindruckt, dass ich versuche, zumindest einen Teil dieser kreativen Kreationen in meine Rezepte einfließen zu lassen.

Und wenn wir genau drüber nachdenken: Waffeln, die lecker schmecken, die Seele wärmen und auch noch gut für uns sind? Was wollen wir denn noch mehr?

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Die Grundidee für diese Waffeln stammt allerdings nicht aus einem hippen vegan-raw-Café in Friedrichshain, sondern von der wunderbaren Sophia von Cucina Piccina.
Ihre Knusperhexen-Waffeln wollte ich schon länger ausprobieren. Aber wie das so ist, konnte ich wieder mal nicht die Finger von dem Rezept lassen und habe es doch noch ein wenig abgewandelt. Ich wollte eben unbedingt Kürbiswaffeln backen, und wenn Kürbis im Spiel ist, hilft keine Diskussion. Also schwups, einen Teil der Butter durch Kürbispüree ersetzt, den anderen durch Kokosöl – das wird ja immer gesünder!

Da Waffeln an sich eine traurige trockene Angelegenheit sind, gibt es noch ein richtig leckeres Topping obendrauf. Die Idee dazu stammt jetzt aber wirklich aus einem hippen Berliner Café. Allerdings vegetarisch und in Mitte.
Im Till The Cows Come Home (was für ein geiler Name) habe ich einen köstlichen wärmenden Porridge mit Äpfeln gegessen. Diese Äpfel waren leicht angedünstet und mit Kardamom gewürzt. Diese Kombination gab’s seitdem schon mehrmals. Auf Pancakes, Joghurt, oder einfach so.

Äpfel, Kardamom, Kürbis, Quinoa und die unvermeidbare Prise Zimt, das passt alles so herrlich zueinander!
Da ich den Gesundheitsfaktor dieser Waffeln ein bißchen nach oben verschoben habe, schmecken sie eben auch ein bißchen nussig, erdig, würzig. Das macht sie zum perfekten Herbst-Frühstück, finde ich.


Kürbis-Quinoa-Waffeln

für 2 Portionen

50 g Kokosblütenzucker
30 g weiches Kokosöl
120 g Kürbispüree
2 Eier
8 EL Mandelmilch
150 g Quinoamehl
1 Apfel
etwas Kokosöl
1 EL Ahornsirup
1 TL zerstoßener Kardamom
1 Prise Zimt

1. Den Kokosblütenzucker mit dem Kokosöl aufschlagen. Das Kürbispüree unterrühren, dann die Eier, die Mandelnmilch und das Quinoamehl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig darf ruhig etwas flüssiger sein, evtl. noch etwas Milch dazugeben.

2. Das Waffeleisen vorheizen und die Waffeln portionsweise ausbacken.

3. Den Apfel waschen, in dünne Spalten schneiden und in etwas Kokosöl anschwitzen. Ahornsirup, Kardamom und etwas Zimt dazugeben und alles gut durchmischen.

4. Die Waffeln zusammen mit den warmen Äpfeln servieren.

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