Cooking Cup 2013 – Cook’n wir mal

Vor zwei Wochen fuhr ich mit einer Taube im Gepäck Samstag morgens in Düsseldorf gen Norden, genauer gesagt nach Nordhorn, um dort bei einem Küchenhändler zu kochen. Wieso? Ich habe beim Cooking Cup teilgenommen!

Der Cooking Cup ist Deutschlands größter Hobbykochwettbewerb und findet nun schon seit mehreren Jahren statt. Jedes Jahr steht das Event unter einem anderen kulinarischen Thema, Karibik, Thailand, Mittelmeer…und dieses Jahr: Orient. Der Wettbewerb verläuft in vier Runden, einem Vorentscheid, zu dem man sein Rezept einreichen muss, den Regionalevents, bei denen deutschlandweit ausgewählte Teams gegeneinander antreten, das Halbfinale, bei dem die 20 besten Teams um einen Platz im Finale kochen. Das Finale findet dann immer an einem zum Thema passenden Ort statt. Dieses Jahr, passend zum Orient, in Dubai. Wow!
Die Entscheidung, wer eine Runde weiterkommt, treffen Mitglieder der Jeunes Restaurateurs.

Die Aufgabe: Einen orientalisch inspirierten Hauptgang für vier Personen in nicht mehr als 60 Minuten zubereiten.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich vor diesem Jahr noch nie vom Cooking Cup gehört hatte. Aber das Thema Orient hatte mich sofort gepackt und es klang nach einer tollen Herausforderung und Möglichkeit, interessante Leute kennenzulernen.
Also wurde ordentlich gebrainstormed, recherchiert, entworfen und verworfen, bis ich mich für folgende Zusammenstellung entschieden hatte: Taube, Kaffee, Dattel, Pistazie.

Taube

Eigentlich war geplant, mit einer sehr guten Freundin zu kochen. Leider kollidierte das Koch-Event mit ihrem Urlaub, weswegen kurzfristig meine Mutter als meine Kochpartnerin eingesprungen ist. Ein netter Familienausflug also.

Im Küchenland Ekelhoff (was wirklich wahnsinnig tolle Küchen ausstellt) angekommen, schnell die Lage justiert. Vier andere Teams waren vor Ort, insgesamt also fünf. Dann hieß es erst einmal warten, weil es bei der Organisation seitens des Veranstalters wohl ein paar Ungereimtheiten gab. Darüber seh ich aber mal hinweg, weil ich ansonsten mit dem Tag nur positive Erlebnisse verbinde.

Nach einer kurzen Einweisung in die Küche vor Ort wurde die Reihenfolge festgelegt. Wir kamen als drittes Team an die Kochplatten. Also wurde wieder abgewartet und gespannt beobachtet. Zwischendurch konnte man bei den anderen Teams probieren, was zu einer neuentdeckten Liebe für Wachtelkeulen geführt hat.

Die Stunde in der ich selbst gekocht habe, verging natürlich rasend schnell und ich habe auch nicht viel um mich herum mitbekommen.
Cooking Cup 2

Cooping Cup 3

Cooking Cup 7

Ich muss ja zugeben, ich bin ein kleiner Wettbewerbs-Nerd. War schon im Studium so. Meine Freunde und ehemalige Kommilitonen können euch ein Lied davon singen. Wird wohl am ehesten ein Klagelied. Ich bin vorher tierisch aufgeregt, sobald es aber losgeht ganz ruhig. Und der Nervenkitzel im Moment der Siegerverkündung gibt mir einen richtigen Kick, auch wenn ich in diesem Moment immer der Meinung bin, gar nichts geschafft zu haben.

Cooking Cup 8

War in dem Fall aber nicht so. Platz 5 wurde zuerst verkündet, dann Nummer 4, die 3 und zum Schluss waren nur noch wir und ein anderes Team übrig. Was? Platz 2 sind wir auch nicht? Das heißt wir haben gewonnen? Uahhhhhh! Unglaublich!
Also geht es am 21.9. zum Halbfinale nach Traunreut, wo dann um die Plätze im Flugzeug nach Dubai gekocht wird. Fünf gibt es. Drückt mir die Daumen….

Cooking Cup 6

(Die Fotos, bis auf das erste, stammen vom Cooking Cup Facebook Profil und wurden mir freundlicherweise zur Nutzung überlassen)

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