Versüß’ dir den Montag: Mit Himbeer-Zitronen-Muffins

Sommermuffins!
Diese Muffins schmecken so herrlich frisch und fruchtig. Man kann sie wunderbar ganz nebenbei wegnaschen, während sie einem ein zufriedenes Lächeln auf’s Gesicht zaubern. Zum Schluss muss man sich Finger ablecken von den saftigen Himbeeren und der geschmolzenen weißen Schokolade. Hach, das klingt doch idyllisch wie ein Astrid Lindgren Buch (ich denke grade an Pippi Langstrumpf auf Abenteuerreise, obwohl die sicher kein Himbeermuffin dabei hatte.)

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Himbeermuffins können aber auch schnell langweilig sein. Nach nichts schmeckender Teig, matschige saure Früchte, glaubt mir, ich habe schon sehr schlechte Himbeermuffins gegessen.
Gute Muffins sind nämlich gar nicht so einfach. Halt, nein, stimmt nicht!
Sie sind total einfach zu backen, man braucht nur das richtige Rezept dafür.

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Eines für Muffins, die nicht vor Butter triefen, die nicht trocken sind, aber auch nicht matschig.
Muffins müssen schön aufgehen und ich muss zugeben, an diesem Punkt arbeite ich selbst noch. Ich habe noch kein Rezept entdeckt, dass mir richtig schöne Muffinkronen zaubert. Klar, meine Muffins gehen auf, aber eher vertikal in die Höhe, statt schön rund gewölbt.

Ansonsten ist dieses Muffinrezept aber ziemlich fabelhaft.
Die weißen Schokoladenstückchen machen die Muffins extra-lecker. Man freut sich über jedes einzelne Stück, das man entdeckt.

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Ein weiterer Clou: das intensive Zitronenaroma. Die Muffins schmecken richtig schön nach Zitrone, ohne sauer oder bitter zu sein.
Der Trick hierfür: die geriebene Zitronenschale wird in den Zucker eingearbeitet. So können sich die Öle aus der Zitronenschale mit dem Zucker verbinden, der sie als Geschmacksträger im ganzen Muffin verteilt. Unheimlich lecker!

Der Teig allerdings gehört zu den wenigen, der im rohen Zustand nicht schmeckt.
Ich oute mich als vollkommen verantwortungslose Teig-roh-Esserin. Der wandert gerne schon mal löffelweise in den Mund.
Nicht so bei diesen Muffins. Durch die Zitrone, die Buttermilch, das Natron und das Backpulver ist hier einfach zu viel Säure am Werk. Diese Zutaten entfachen ein kleines chemisches Feuerwerk, das praktisch ungenießbar ist. Sorgt aber für fabelhafte Lockerheit im gebackenen Muffin.

Und rohen Teig zu essen, soll ja sowieso ungesund sein, nicht wahr?

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Himbeer-Zitronen-Muffins

für ca. 12 Stück

120 g Zucker
60 g brauner zucker
1/2 TL Vanillearoma
1 ungespritzte Zitrone
125 ml Öl
2 Eier
250 ml Buttermilch
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
250 g Himbeeren
100 g gehackte weiße Schokolade

1. Den Ofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.
Die Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Mit dem weißen Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit den Fingern fest aneinander reiben. Mit dem Mehl, Backpulver, Natron, Salz und braunen Zucker mischen.

2. Die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit der Buttermilch, dem Vanillearoma und den Eier verrühren, zu den trockenen Zutaten geben und kurz unterrühren.

3. Die gehackte Schokolade und die Himbeeren vorsichtig unter den Teig heben. In die vorbereitete Muffinform füllen und ca. 25 – 30 Minuten backen.

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